Reitet die Branche ein totes Pferd?
Dieses Zitat von Franz J. Stoffer aus seinem Vortrag "Pflegen nach Noten - Sind Noten von Nöten" bei der Veranstaltung "Pflegequalität - Plfegeverantwortung fair-teilen" am 26. Januar 2012 in Berlin griff die Fachzeitschrift Carekonkret in ihrem Beitrag zur Initiative "Moratorium Pflegenoten" auf. Bei der Veranstaltung am 26. Januar 2012 in Berlin haben mehr als 100 Expertinnen und Experten aus Praxis, Pflegewissenschaft und Verbraucherschutz über das System der Pflegenoten und mögliche Alternativen diskutiert.
Alle Information zu dem Symposium vom 26. Januar 2012 finden sie hier.
Nach dem Symposium - Wie geht es weiter?
"NEIN" zu Pflege-Noten - "JA" zu einer neuen Ordnung
Unterschreiben Sie das Moratorium
Seit 2009 werden von den Pflegekassen Pflegenoten zwischen eins und fünf verteilt. Sie sollen den Verbraucher informieren,
Transparenz schaffen und die Auswahl eines Pflegedienstes und Heimes erleichtern. Auch sollen sie dazu beitragen, die Qualität
in den Heimen und Pflegediensten zu erhöhen: Wer kann es sich schon leisten, dass eine schlechte Note über seine Einrichtung
veröffentlicht wird? Was auf den ersten Blick einleuchtet – warum soll es nicht auch Verbraucherschutz und Transparenz auf
dem Pflegemarkt geben? – löst auf den zweiten Blick Bedenken aus. Ist der Weg der Pflegenoten der richtige?
Wir sagen „Nein“.
Nicht, weil wir etwas gegen Transparenz hätten, nicht, weil wir schlechte Noten fürchten, sondern weil wir den
eingeschlagenen Weg für grundlegend falsch halten. Überzeugen Sie sich von unseren Argumenten.
Lesen Sie hier das vollständige Moratorium und stimmen Sie mit Ihrer Unterschrift für die Abschaffung der Pflegenoten.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Prof. Dr. Thomas Klie Dipl.-Volkswirt Franz J. Stoffer